Bank – Bankenumstrukturierung und Folgen für die Bankkunden

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Teil 9 – Schlussbemerkungen

Wir haben Sie in den vergangenen Wochen aus aktuellem Anlass über die Art und Weise von Bankenumstrukturierungen informiert.

Es wurden Ihnen die möglichen Umstrukturierungsvarianten erläutert und prognostiziert, dass aus bestimmten Gründen die umstrukturierenden Bankengruppen die Transaktionsvariante der „Vermögensübertragung“ wählen dürften.

In der Folge wurde die Umstrukturierungsvariante der „Vermögensübertragung“ aus dem Blickwinkel der folgenden Themen beleuchtet:

Dabei ergab sich, dass Bankkunden sich mit der Betroffenheit ihrer Rechtspositionen auseinandersetzen sollten, weil die Banken die Auswahl der von der Transaktion betroffenen Kundengeschäfte durch das Inventar des Vermögensübertragungsvertrags einseitig selber bestimmt haben bzw. bestimmen. Es ging um unaufgeforderte Banken-Transparenz bzw. im Falle von Intransparenz um zu bestellende Auskunft in allen Bereichen der Bankprozesse und der betroffenen Produkte und Dienstleistungen. Dabei wurde wiederholt auf die einfache wie effiziente Möglichkeit eines Datenschutzgesuches hingewiesen. Auch aufmerksam gemacht wurden die gegen Banken klagenden Bankkunden, dass sie durch die Vermögensübertragung den Vorteil geniessen würden, inskünftig zwei solidarisch haftende Banken für ihre Prozessschuld in Anspruch nehmen zu können.

Im Moment wird eine Sensibilität für die Thematik gefordert. Ist alles abgeklärt oder geprüft bzw. wieder in geordneten Bahnen, werden die Umstrukturierungsvorhaben der Banken bald einmal der Vergangenheit angehören und in Vergessenheit geraten. Andere Themen werden ins Zentrum des Interesses rücken. Trotzdessen sollte jeder Bankkunde jetzt und nicht später seine Rechtspositionen kontrollieren und dokumentieren.