ICT-Law – Kryptowährung: Bitcoin

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Kryptowährungen bezeichnen rein digitale Zahlungsmittel. Eine davon ist Bitcoin. Sie ist die meistverbreitete Internetwährung. Dabei soll durch kryptographische Verfahren sichergestellt werden, dass das Zahlungssystem sicher und vertrauenswürdig ist.

Bitcoin als digitales Zahlungsmittel

Bitcoin benötigt keine Abwicklungsstelle und somit keine zwischengeschaltete Instanz für die Abwicklung von Transaktionen. Angebot und Nachfrage bestimmen den Kurswert, welcher deshalb starken Schwankungen ausgesetzt ist.

Ab dem 11.11.2016 können an allen Billettautomaten der SBB Bitcoins gekauft werden. Eine Schweizer Handynummer und ein Bitcoin-Wallet auf dem Handy werden für den Kauf vorausgesetzt. In der Schweiz gehört das virtuelle Zahlungsmittel jedoch noch nicht zum Alltag.

Kryptowährungen wie Bitcoin können Cybererpressungen begünstigen

Das Aufkommen dieser neuen Zahlungsmittel ist u.a. auch ein Grund für den derzeitigen Trend der Cybererpressungen. Die Erpresser verlangen Lösegeld zum Beispiel in Bitcoins, denn Kryptowährungen ermöglichen den Zahlungsempfängern, anonym zu bleiben. Es ist daher beinahe unmöglich, sie zu identifizieren. Im Grundsatz sind aber alle Bitcoin-Transaktionen öffentlich und können zurückverfolgt werden. Durch Anonymisierungsdienste und genügend Aufwand ist es jedoch möglich, den Datenverkehr vollständig zu anonymisieren.

Fazit

Internetwährungen sind zurzeit noch eine neue Technologie, weshalb auch fortlaufend Verbesserungen, u.a. in der User-Experience, vorgenommen werden. Ob diese neuartigen virtuellen Währungen das Bargeld ablösen, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar.

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LawMedia Redaktion

Redakteur bei LAWMEDIA
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