Einleitung

Das innige Verhältnis zu einer Katze hat eine Frau und deren Bekannten zum dritten Mal bis vor Bundesgericht geführt:

  • In den ersten beiden Rechtsmittelverfahren hatten die Bundesrichter über den effektiven Tier-Eigentümer zu entscheiden
    • Wir berichteten
    • Im jüngsten Verfahren mussten sich die Richter nun mit Ohrfeigen, Drohungen und Katzenspielsachen befassen.

Sachverhalt

Die Eigentümerin der Katze hatte ihren Bekannten aus folgenden Gründen angezeigt:

  • weil er ihr eine Ohrfeige verpasst hatte
  • weil er ihr die Katzenutensilien nicht zurückgab
  • weil er ihr einen Drohbrief geschrieben haben soll.

Prozess-History

  • Einstellung der Strafuntersuchung gegen den Bekannten der Anzeigeerstatterin durch die Waadtländer Staatsanwaltschaft.

Erwägungen

Das Bundesgericht kam in dem am 30.01.2020 veröffentlichen Urteil zum Schluss, dass

  • aufgrund des Sachverhalts davon ausgegangen werden durfte, dass kein Straftatbestand erfüllt sei;
  • die von der Frau geltend gemachten psychischen Probleme nicht Folge der Ohrfeige, sondern der Auseinandersetzung um die Katze und der instabilen psychischen Konstitution der Frau sei.

Entscheid

  • Das Bundesgericht bestätigte die Einstellung der Strafuntersuchung.

Quelle

BGer 6B_1064/2019 vom 16.01.2020

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