Entlassener Mitarbeiter wollte noch Entschädigung

Sachverhalt

Der Beschwerdeführer, ehemaliger Mitarbeiter der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), fälschte auf Spesenformularen die Unterschrift seines Vorgesetzten, und zwar

  • mehrfach und
  • über einen mehrjährigen Zeitraum.

Der Beschwerdeführer hatte bei der Beschwerdegegnerin ZHAW eine besondere Vertrauens- und Verantwortungsposition.

Sein Fehlverhalten war daher zu folgendem objektiv geeignet:

  • Zerstörung des Vertrauensverhältnisses
  • Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Anstellungsverhältnisses.

Die fristlose Entlassung des Beschwerdeführers erwies sich daher als rechtmässig.

Der langjähre Mitarbeiter erhob Beschwerde gegen seine Entlassung und verlangte in seiner Beschwerde:

  • Lohnfortzahlung für die Dauer von 6 Monaten
  • Entschädigung von 5 Monatslöhnen
  • Streitwert von circa CHF 160‘000.

Der entlassene Mann begründete sein Rechtsmittel wie folgt:

  • Strafanzeige der ZHAW beziehe sich nur auf eine Urkundenfälschung, nicht aber auf eine unrechtmässige Bereicherung oder Veruntreuung
  • Verletzung nur interner Weisungen bezüglich Unterzeichnung von Spesenbelegen
  • Keine persönliche Bereicherung
  • Unverhältnismässigkeit der Kündigung.

Dies änderte nichts daran, dass das VGer ZH auf eine schwerwiegende Verletzung der personellen Treuepflicht schloss und daher annahm, die fristlose Kündigung sei gerechtfertigt gewesen.

Entscheid

  • Abweisung der Beschwerde

Der Entscheid ist rechtskräftig.

Quelle

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich

  1. Abteilung/4. Kammer

Urteil VB.2019.00504 vom 11.12.2019

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