TANGRAM, Ausgabe 45/2021


Bildquelle: newsd.admin.ch TANGRAM 45. Ausgabe

Welche Berührungs- und Schnittpunkte haben

  • Verschwörungstheorien,
  • Desinformation und
  • Rassismus?

Dieser aktuellen Fragestellung geht eine Publikation, die Zeitschrift „Tangram“ der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR), in ihrer neusten Ausgabe nach.

Die Folgefragen sind:

  • Warum halten sich einige Verschwörungsmythen so hartnäckig?
  • Warum zielen sie vor allem auf bestimmte Gruppen?
  • Wie soll man auf dieses im Internet allgegenwärtige Phänomen reagieren?

Diese Tangram-Ausgabe soll zum besseren Verständnis der unterschwelligen Mechanismen beitragen, die rassistische und diskriminierende Handlungen begünstigen.

Einleitung

Im Netz nehmen „Verschwörungstheorien“ zu, lösen Besorgnis aus und werfen Fragen auf.

Jene, die dem Rassismus und der Rassendiskriminierung am stärksten ausgesetzt sind, zählen zu den ersten Opfern von Verschwörungstheorien und Fake News.

Autoren

Eine multidisziplinäre Gruppe von Forschern aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich wirkte an dieser Ausgabe mit.

Ihre Beiträge vereinen die jüngsten Erkenntnisse aus den Bereichen

  • Geschichte
  • Soziologie
  • Neurowissenschaft
  • Digitale Entwicklung
  • Politikwissenschaft.

Die Illustrationen zur Auflockerung und Veranschaulichung der Publikation stammen von drei Zeichnern aus drei Sprachregionen der Schweiz.

Der Inhalt und die Beiträge

Die Beiträge der Autoren beinhalten Ansichten, Verschwörungsnarrative und Vorschläge zu den verschiedensten Aspekten von Verschwörungstheorien.

Die Autoren haben verschiedene markige Schlussfolgerungen präsent, wie

  • Wirksame Verschwörungstheorien würden nicht vom Himmel fallen; sie hätten meistens einen langen Vorlauf, bevor sie im Mainstream wahrgenommen werden. Gesamtgesellschaftliche Krisen würden dabei die alles entscheidende Rolle spielen.
  • Verschwörungsideologien würden heute vermehrt über das Internet und die sozialen Medien verbreitet; die verschwörungsideologische Szene forme sich heute in einen eigenem Mikrokosmos mit
    • Influencern
    • Videokanälen
    • Online-Shops
    • Festivals
    • Reichweiten-Transfer durch Zusammenarbeit
    • usw.
  • Verschwörungstheorien und Fake News seien im Internet auf einen fruchtbaren Boden gefallen und hätten „Wurzeln geschlagen“.
  • Es sei wichtig, die Gründe zu kennen und zu verstehen, weshalb gewisse Menschen sich unreflektiert Thesen anschliessen, die sie eigentlich kritisch hinterfragen müssten.

Das in der Box unten abgebildete „Inhaltsverzeichnis“ gibt nähere Aufschlüsse zu den Beiträgen und deren Inhalt.

Quintessenz

Die Bekämpfung von Rassismus erfordert die Bekämpfung der Stereotype und Vorurteile, welche häufig über Fake News und Verschwörungsmythen verbreitet werden.

Inhaltsverzeichnis


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