Abt Daniel / Weibel Thomas: Praxiskommentar Erbrecht

Abt Daniel / Weibel Thomas Praxiskommentar Erbrecht3. Auflage Basel 2015 2483 Seiten 978-3-7190-3271-5 Helbing Lichtenhahn CHF 298.00Buchart Kommentar Inhalt / Rezension Die beiden Autoren haben die gesamten nachlassrelevanten Regeln in einem Band übersichtlich...

Erbrecht – Bundesrat plant Modernisierung des Erbrechts

Vernehmlassung bis 20.06.2016 Einleitung Die heutige Zeit kennt ganz andere und vielfältigere Lebensformen als bei Inkraftsetzung des geltenden Erbrechts vor 100 Jahren. Der Bundesrat schlägt daher...

Erbrecht – Sterblichkeit und Lebenserwartung

Indikatoren und Tendenzen Einleitung Die Sterblichkeit (auch Mortalität genannt) betrifft die Häufigkeit von Todesfällen in der Bevölkerung. Die Lebenserwartung ist die statistische durchschnittliche Zahl der von...

Steuern – Erbschaftssteuer-Initiativen-Nein und Präventiv-Schenkungen

Rückgängigmachung der Zuwendungen von 2011?Der Schweizer Souverän hat sich am vergangenen Sonntag, den 14.06.2015, klar gegen die Einführung einer Eidg. Erbschaftsteuer von 20 Prozent...

Schenkung und Erbvorbezug

Immer mehr Menschen erben erst im Pensionsalter. Meist hätten sie das Geld jedoch zu einem früheren Zeitpunkt im Leben weit dringender benötigt - beispielsweise für Ausbildungen, den Bau eines Eigenheims oder die Gründung eines eigenen Geschäfts. So überlegen sich heute viele Eltern, ihren Kindern einen Teil des Vermögens bereits zu Lebzeiten in Form einer Schenkung bzw. eines Erbvorbezugs zu vermachen. Dabei muss jedoch einiges bedacht werden, da eine ungenügende Regelung später nicht selten zu bösen Überraschungen oder Erbstreitigkeiten führt.

Revision des Erbrechts: Parlament plant Modernisierung

In der Schweiz werden jedes Jahr rund 30 Milliarden Franken vererbt. Aufgrund der stark gestiegenen Lebenserwartung bleibt dieses Geld vorwiegend bei der älteren Generation. So erben Kinder von ihren Eltern heute meist erst, wenn sie selbst bereits im Pensionsalter sind. Um der heutigen sozialen Realität gerecht zu werden, möchte das Parlament das Erbrecht nun überarbeiten. Neu sollen Erblasser nicht mehr in erster Linie ihre direkten Nachkommen begünstigen müssen, sonder ihr Nachlassvermögen flexibler verteilen können. Eine erbrechtliche Gleichstellung von Konkubinats- mit Ehepaaren wurde vom Nationalrat dagegen abgelehnt.