Sachenrecht / Immobilien

Im Sachenrecht, welches im Schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB) geregelt ist, finden sich die Normen zum Besitz und zum Grundbuch, zum Eigentum (Allgemeine Bestimmungen, Grundeigentum und Fahrnis), der Behelfe zur Durchsetzung der Rechte aus Besitz und Eigentum sowie der beschränkten dinglichen Rechte (Dienstbarkeiten, Grundlasten, Pfandrechte sowie anderer Sicherungsgeschäfte).

Gebäudeprogramm des Bundes: Anpassungen notwendig

Das Gebäudeprogramm zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbarer Energien stösst auf eine so grosse Nachfrage, dass die jährlichen Sollwerte bei weitem übertroffen werden. 2010 gingen fast 30'000 Gesuche ein, Bund und Kantone rechneten dagegen mit maximal 16'000 Gesuchen pro Jahr. Die Fördermittel für das Jahr 2011 waren bereits zu Beginn des Jahres verpflichtet - 2012 setzt sich dieser Trend ungebremst fort. Um die Liquidität über die Laufzeit des Programms bis 2020 zu gewährleisten, haben Bund und Kantone per 26. April 2012 erneut Anpassungen am Programm beschlossen.

Besteuerung des Eigenmietwerts soll abgeschafft werden

Wer Wohneigentum besitzt, muss den Eigenmietwert der Liegenschaft als Einkommen versteuern. Schuldzinsen und Unterhaltskosten kann dagegen von den Steuern abgezogen werden. Dieses System steht seit längerem in der Kritik. Unterschiedliche Interessengruppen fordern die grundsätzliche Abschaffung des Eigenmietwertes.

Internationale Immobilienmesse MIPIM in Cannes

Durch das wachsende Interesse ausländischer Investoren steigt auch für die Immobilienbranche der Schweiz die Bedeutung von internationalem Networking. Eine Gelegenheit dafür bietet die internationale Immobilienmesse MIPIM, die jährlich in Cannes stattfindet. Vom 08. - 11. März 2011 treffen sich in Cannes auch dieses Jahr wieder die Immobilienwelt und die Entscheidungsträger der Investoren. Der Standanbieter Swiss Circle ermöglicht seit 1999 das Networking zwischen ausländischen Investoren bzw. Projektentwicklern mit schweizerischen Immobilienunternehmen.

Energetische Sanierung: Eine wertvermehrende Investition

Bund und Kantone lancierten Anfang 2010 das "Gebäudeprogramm", das die energetische Sanierung von Gebäuden und Investitionen in erneuerbare Energien unterstützt. Dazu werden pro Jahr zwischen 280 und 300 Mio. Franken Fördergelder zu Verfügung gestellt. Nun gelten viele energetische Sanierungen nach schweizerischem Mietrecht als wertvermehrende Investitionen. Dies bedeutet, dass Vermieter durch eine Erhöhung des Mietzinses die Kosten als Mehrwert auf die Mieter abwälzen können.

Finanzierung von Immobilien

„Kaufen ist billiger als mieten“ – damit werben Banken seit Monaten für Immobilienkredite. Die Hypothekarzinsen sind am Boden, und Wohneigentum war selten so günstig zu haben. Davon lassen sich viele zum Immobilienkauf verleiten: Die Schweizer Banken vergaben von Januar bis Juli 2010 Hypotheken im Wert von 20,4 Milliarden CHF. Doch für die Finanzierung des Eigenheims benötigen Käufer nach wie vor eine stattliche Summe an Eigenkapital. Auch werden die Kreditvergabevoraussetzungen bei den einzelnen Banken unterschiedlich gehandhabt – es lohnt sich also, sich vorab eingehend über Finanzierungsmöglichkeiten und Konditionen zu informieren.

Mehr leer stehende Wohnungen in der Schweiz

Im Juni 2010 standen in der Schweiz rund 36’710 Wohnungen leer. 36'710 oder 0,94 Prozent aller Wohnungen wurden am Stichtag (1. Juni 2010) als leer stehend gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um beinahe 6 Prozent.

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