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SCHLAGWORTE: Konkubinat

Konkubinat

Konkubinat – Keine Unterstützungspflicht zugunsten des anderen Partners

Fehlende gesetzliche Grundlage – unzulässige Behördenpraxis Nicht zu gegenseitigem Beistand verpflichtet Im Konkubinat leben Paare zusammen, die sich nicht oder noch nicht ehelichen möchten. Sie haben...

Ab wann besteht ein Konkubinat?

Ab wann spricht man von einem Konkubinat? Was sind die (rechtlichen) Auswirkungen des Zusammenlebens im Konkubinat? Die Rechte und Pflichten von Konkubinatspartnern sind im schweizerischen Recht nicht explizit geregelt. Das Konkubinat selbst, insbesondere die unterschiedlichen Stufen des Konkubinats, haben jedoch rechtliche Auswirkungen auf andere Bereiche, so beispielsweise auf Unterhaltspflichten bei geschiedenen Paaren.

Revision des Unterhaltsrechts

Nach dem Sorgerecht soll auch das Unterhaltsrecht neu geregelt werden. In der Vernehmlassung stimmten die Kantone, Parteien und beteiligten Organisationen der Vorlage mehrheitlich zu. Ziel der Revision des Unterhaltsrechts ist es, die Position des Kindes zu stärken und die Benachteiligung von Kindern unverheirateter Eltern zu beseitigen. So sollen bei der Sozialhilfe in Zukunft die Dossiers des betreuenden Elternteils und des Kindes getrennt und die Unterstützung bei der Eintreibung der Alimente in den Kantonen vereinheitlicht werden.

Revision des Erbrechts: Parlament plant Modernisierung

In der Schweiz werden jedes Jahr rund 30 Milliarden Franken vererbt. Aufgrund der stark gestiegenen Lebenserwartung bleibt dieses Geld vorwiegend bei der älteren Generation. So erben Kinder von ihren Eltern heute meist erst, wenn sie selbst bereits im Pensionsalter sind. Um der heutigen sozialen Realität gerecht zu werden, möchte das Parlament das Erbrecht nun überarbeiten. Neu sollen Erblasser nicht mehr in erster Linie ihre direkten Nachkommen begünstigen müssen, sonder ihr Nachlassvermögen flexibler verteilen können. Eine erbrechtliche Gleichstellung von Konkubinats- mit Ehepaaren wurde vom Nationalrat dagegen abgelehnt.

Gemeinsame elterliche Sorge wird zur Regel

Das Parlament konnte sich in der Sommersession 2013 in der Vorlage zur gemeinsamen elterlichen Sorge nach langer Beratung einigen: Die gemeinsame elterliche Sorge wird zur Regel, und zwar unabhängig vom Zivilstand der Eltern des Kindes. Ebenso werden Eltern in Zukunft bei einer Scheidung grundsätzlich gemeinsam das Sorgerecht für ihre Kinder erhalten.

Konkubinat

Das Konkubinat als Form des Zusammenlebens wird von immer mehr Paaren als Alternative zur Ehe gewählt. Der Gesetzgeber stellt den nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften jedoch kein situationsgerechtes gesetzliches Instrumentarium zur Verfügung. Das soziale und finanzielle Netz zu Gunsten des Lebenspartners fehlt. Wollen sich Konkubinatspaare gleich gut wie Verheiratete absicher, müssen sie sich das mit Zusatzversicherungen erkaufen. Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Partner verlangt im Konkubinat nach einer individuellen Nachlass- und Vorsorgeplanung.

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